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Kirsten TimmerPsychotherapie Bern & Online

Arbeitsweise

Verstehen und erfahren

Meine Arbeit verbindet zwei Bewegungen: das genaue, respektvolle Verstehen von Mustern und die Erfahrung, dass es im Kontakt auch anders gehen kann. Beides braucht einander.

Personenzentrierte Psychotherapie nach Carl R. Rogers

Von 1998 bis 2007 habe ich mich am pcaInstitut zur personenzentrierten Psychotherapeutin ausgebildet. Rogers ging von einer schlichten, radikalen Annahme aus: Menschen entwickeln sich, wenn die Bedingungen dafür stimmen. Nicht durch Belehrung, sondern durch echtes Interesse, Wertschätzung und ein Verstehen von innen heraus.

Für die Praxis heisst das: Ich deute nicht über Sie hinweg. Ich begleite Sie dabei, Ihr eigenes Erleben genauer wahrzunehmen, ernst zu nehmen und ihm wieder zu vertrauen. Diese Haltung ist die Grundlage aller weiteren Arbeit.

NARM® – NeuroAffective Relational Model

Seit 2018 bin ich NARM® Therapeutin, ausgebildet bei Brad Kammer und in der Masterclass sowie Post-Masterclass bei Dr. Laurence Heller, dem Begründer des Modells. NARM® ist ein ressourcenorientierter, psychodynamisch fundierter Ansatz zur Arbeit mit Entwicklungstrauma.

Sein Blick ist überraschend entlastend: Was heute einengt, war einmal eine intelligente Lösung. Anpassung, Kontrolle, Rückzug oder Leistung haben einmal Verbindung gesichert. NARM® arbeitet nicht gegen diese Strategien, sondern erforscht sie mit – und schaut, was möglich wird, wenn wir dem eigenen Impuls, dem eigenen Bedürfnis und der eigenen Handlungsfähigkeit wieder Raum geben.

Mehr zum NARM® Modell

Aufmerksamer Kontakt: Hände im Gespräch, festgehalten auf einem Notizbrett

Muster verstehen, ohne einen Menschen auf eine Diagnose zu reduzieren.

Entwicklungstrauma und Beziehung

Muster, die früh entstanden sind

Entwicklungstrauma entsteht nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch das, was über längere Zeit fehlte oder zu viel war.

Kinder passen sich an, um in Verbindung zu bleiben. Sie lernen, welche Gefühle willkommen sind und welche nicht, wie viel Nähe möglich ist, wie viel Eigenwille tragbar ist. Diese früh erlernten Bewegungen wirken oft lange weiter – in Partnerschaften, in der Arbeit, in der Elternschaft, im Verhältnis zu sich selbst.

In der Therapie schauen wir gemeinsam, wo solche Muster heute noch am Werk sind – und wo darin auch generationsübergreifende Themen weitergegeben wurden. Nicht um Schuldige zu finden, sondern um eine Kette zu unterbrechen.

Haltung

Veränderung geschieht
in Beziehung

Präsenz als Teil therapeutischer Arbeit

Ich bringe nicht nur Methoden und Wissen mit, sondern zwei Jahrzehnte Berufserfahrung, viel eigene innere Arbeit und eine über Jahre gewachsene Fähigkeit, in Beziehung zu bleiben – auch bei komplexen emotionalen Prozessen.

Diese Qualität von Präsenz lässt sich schwer messen und noch schwerer bewerben. Ich beschreibe sie am ehesten so: Es entsteht ein Raum, der klar, ruhig und ausgerichtet ist. In einem solchen Raum wird manches spürbar, was sich vorher nicht zeigen konnte.

Das ist kein Versprechen und keine Technik. Es ist die Art, wie ich arbeite – und der Grund, warum Veränderung in der Therapie oft nicht dort beginnt, wo wir sie erklären, sondern dort, wo wir sie erfahren.

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